| Test - Description |
|
|
|
|
Der Fähigkeitstest: Die dieser Interpretation zugrunde liegenden Untertests werden im Folgenden näher dargestellt.Beim „Wortverständnis“ geht es vor allem um den Wortschatz. Es muss zu einer Vorgabe das Wort mit der ähnlichsten Bedeutung gefunden werden. Bei „Analogien“ muss eine Beziehung zwischen zwei Wörtern erkannt werden. Es wird also schlussfolgerndes Denken in der Sprache gemessen.Beim Untertest „Textaufgaben“ sind Rechenoperationen im Sinne einer Problemlösung alltäglicher Aufgabenstellungen zu bewältigen. Somit wird ein rechnerisches Grundverständnis ermittelt, wobei auch eine gewisse Sprachkompetenz eine wichtige Rolle spielt. Der Untertest „Zahlenreihen“ überprüft die Fähigkeit, aufeinander folgende Zahlen nach mathematisch- logischen Gesichtspunkten fortzusetzen. Es wird also schlussfolgerndes Denken bei numerischem Material ermittelt. Der Untertest „Merkfähigkeit“ misst die individuelle Erfassung von Inhalten und die spätere Wiedergabe dieser. Er setzt sich aus einer Einprägungsphase und einer Reproduktionsphase am Ende des Fähigkeitstests zusammen, bei welcher überprüft wird, wie viel an Material mittelfristig behalten werden kann. Der Untertest „Raumvorstellung“ bezieht sich auf die Überprüfung des räumlichen Vorstellungsvermögens. Der Untertest „Technische Aufgaben“ überprüft das technische Verständnis. Beim Untertest „Konzentration“ ist eine Routineaufgabe innerhalb eines Zeitlimits zu lösen. Die Leistung besteht also darin, die Aufmerksamkeit gezielt auf bestimmte Reize zu richten. Die Untertests „Wortverständnis“ und „Analogien“ behandeln also die sprachlichen Fertigkeiten, welche auch sehr stark vom kulturellen Hintergrund und von den bisherigen Lernerfahrungen abhängig sind. Die Untertests „Analogien“ und „Zahlenreihen“ erfassen beide formallogisches Denken. Die Untertests „Zahlenreihen“ und „Textaufgaben“ umfassen beide rechnerisches Denken. Der Persönlichkeitstest: Die dieser Interpretation zugrunde liegenden Untertests werden im Folgenden näher dargestellt. Personen mit hohen Werten in der Dimension „Aktivität“ sind eher Menschen, die aus sich herausgehen und sehr stark in Bewegung sind, während Personen mit geringen Werten eher ruhig, zurückhaltend und passiv sind. Die Dimension „Sicherheit“ beschreibt die emotionale Stabilität von Personen. Bei einer hohen Ausprägung sind Menschen selbst in Stresssituationen sehr ruhig und ausgeglichen. Eine geringe Ausprägung weist auf Menschen hin, die eher gefühlsbetont sind und sich viele Sorgen und Gedanken machen. Sie reagieren aber auch sehr sensibel auf ihre Umwelt. Personen, die in der Dimension „Extraversion“ einen hohen Wert erreichen, sind gesellig, selbstsicher und fühlen sich im Umgang mit anderen Menschen sehr wohl. Personen mit niedrigen Werten sind eher zurückhaltend und ausgeglichen. Die Dimension „Offenheit“ bezieht sich auf das Interesse und die Beschäftigung mit neuen Erfahrungen. Personen mit hohen Werten haben viel Phantasie, können ihre Gefühle gut wahrnehmen und sind der Welt gegenüber sehr interessiert und aufgeschlossen. Sie sind neugierig, experimentierfreudig und eher bereit, sich auf neue Vorstellungen oder Einstellungen einzulassen. Personen mit niedrigen Werten sind eher konventionell orientiert und bevorzugen Sicherheit und Bekanntes. Personen mit einer hohen Ausprägung in der Dimension „Zuverlässigkeit“ sind sehr organisiert, diszipliniert, sorgfältig und ordentlich während Personen mit niedrigen Werten eher oberflächlich vorgehen, keine penible Arbeitsweise aufzeigen und Ziele mit weniger Ehrgeiz anstreben. Die Dimension „Soziale Kompetenz“ beschäftigt sich mit zwischenmenschlichem Verhalten. Personen mit hohen Werten bringen anderen Menschen Mitgefühl, Vertrauen und Verständnis entgegen und sind sehr hilfsbereit. Sie kooperieren und versuchen, mit anderen gut auszukommen. Personen mit niedrigen Werten konkurrieren mehr, arbeiten lieber allein und versuchen eher, sich durchzusetzen. Sie kämpfen also mehr für ihre eigenen Interessen. Interessenstest: Der Bereich „Mensch“ umfasst das Thema „Gesundheit“ und die „Arbeit mit und am Menschen“, zum Beispiel in den Gebieten der Körper und Schönheitspflege, der Gesundheit und Medizin sowie im Reise-, Freizeit- und Sportsektor. Der Bereich „EDV“ bezieht sich auf „Informatik- sowie Büro- und Handelsberufe“ und auch auf Handel, Verkauf und Werbung oder auf Archiv-, Bibliotheks- und InformationsassistenInnen. Der Bereich „Kreativität“ befasst sich mit gestaltendem Handwerk (Glas, Porzellan, Stein, Ton, Holz, Metall) inklusive den Tätigkeiten des Malens, Zeichnens und Gestaltens von künstlerischen Gegenständen und des kreativen Arbeitens mit verschiedenen Materialien und im Bereich Medien, Kunst und Kultur. Der Bereich „Umwelt“ erfasst die Bereiche „Pflanzen“, „Tiere“ sowie das „Arbeiten im Freien“ im Garten-, Land- und Forstwirtschaftssektor. Der Bereich „Chemie“ behandelt das Arbeiten im chemischen Labor bzw. in der chemischen Produktion, in der Schädlingsbekämpfung, in der Reinigung, in der Textilchemie, im Recycling und in der Entsorgung. Der Bereich „Technik“ umfasst Handwerksberufe im Bauwesen bzw. das Werken mit Stein und Beton und die Bereiche Mechanik, Metallbearbeitung, Elektrik, Holzbearbeitung, Sanitär- und Klimatechnik, Textilien und Leder sowie Kunststoffe. Der Bereich „Lebensmittel“ schließt sowohl die Produktion und die Verarbeitung von Nahrungsmitteln wie auch die Arbeit in der Gastronomie ein. |









